Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist ein reines Naturheilverfahren, das nahezu frei von Nebenwirkungen ist. Selten treten allergische Reaktionen auf den Speichel des Egels auf. Man kennt mittlerweile circa acht Wirkstoffe in Bau und Funktion, die aus seinem Speichel (Saliva) stammen. Diese wirken gerinnungshemmend, entzündungshemmend, antibiotisch und fibrin.- und thrombenlösend. Weiterhin vermutet man eine anästhetisierende Substanz mit positiv in die Physiologie des Opfers eingreifenden Molekülen. Hirudo medicinalis agiert mit geradzu exzellent aufeinander abgestimmter Wirksamkeit durch die Wirkung der Saliva, den Biss seiner drei Kiefer mit jeweils 80 Kalkzähnchen, der Abgabe der Substanz in die Wunde, Absaugung von aufgelösten Thromben und Reizunbg des Areals  mit seinen Akupunkturpunkten.

 

Indikationen: -  akute und chronische Hufrehe

                       - Ödeme

                       - Hämatome, z.B. durch Trittverletzungen

                       - akute (Arthritis) und chron. (Arthrose) Entzdg. der Gelenke

                       - Phlegmone (Einschuss), Abszesse, Mastitis

                       - Leckabszess

                       - Piephacke

                       - Stollbeule

                       - Schale, Spat

                       - Fesselträgerentzündungen, Fesselgelenksgallen

                       - Hufrollenentzündung, Entzündung der Strahlbeinbänder

                       - Sehnen.- und Sehnenscheidenentzündungen

                       - Sommerekzem

                       - Mauke

                       - schlecht heilende Wunden

                       - Operationsnachsorge

                       - wildes Fleisch

                       u.v.m

 

Informationen für den Besitzer

Vor der Behandlung:

- Die Haut muss frei von Chemikalien oder stärkeren Geruchsstoffen sein.

- Hoch dosierte Enzympräparate, Blut verdünnende oder Blutgerinnung

  hemmende  Medikamente müssen drei Tage vor der Behandlung abgesetzt

  werden.

- Alle anderen Medikamente, die in der letzten Woche vor der Behandlung

  verabreicht werden, müssen angegeben werden, ebebso bekannte Allergien

  und bestehnde Erkrankungen.

Nach der Behandlung:

- Entstandene Krusten auf der Bissstelle keinesfalls entfernen und nicht in dem

  Bereich kratzen lassen.

- Ggf. behandelte Extremitäten schonen.

- Bei auftretenden Beschwerden, die nicht eingeordnet werden können,

  unverzüglich den Therapeuten kontaktieren.

- Anstrengendes Reiten, Longieren, Hundesport, jagdl. Aktivität oder

  ähnliches sind zu vermeiden.

- Ruhige Bewegungen sind erlaubt.

Mögliche Nach.- und Nebenwirkungen:

- Rötung im Bereich der Bissstelle.

- Lang anhaltende Nachblutung (2-36 h, wichtig und wünschenswert)

- Anschwellung der regionalen Lymphknoten und des behandelten

  Körperteils (normal).

- Lokale allergische Reaktionen.

- Lokale entzündliche Reaktionen.

- Abgeschlagenheit, selten Temperaturerhöhung, lokaler Juckreiz.

 

 

Maike Schippel

Pferdeheilpraktikerin
Mannacker 4
45470 Mülheim an der Ruhr

Telefon: +49 171 2082806

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